Die Verbrechen von Jiang Zhongping, Ex-Vizesekretär des Komitees für Politik und Recht Liaoning

Am 10. Dezember 2025, dem Tag der Menschenrechte, reichten Falun-Dafa-Praktizierende aus 48 Ländern eine weitere Liste von Parteifunktionären ein, die an der Verfolgung von Falun Dafa beteiligt waren. Die Praktizierenden fordern von ihren Regierungen, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen, ihnen und/oder ihren Familienangehörigen die Einreise zu verweigern und ihr Vermögen einzufrieren.
Zu den Tätern zählt auch Jiang Zhongping, ehemaliger stellvertretender Sekretär des Komitees für Politik und Recht der Provinz Liaoning
Informationen zum Täter
- Vollständiger Name des Täters: Jiang (Nachname), Zhongping (Vorname)
- Geschlecht: männlich
- Land: China
- Geburtsdatum/Geburtsjahr: August 1967
- Ethnizität: Han
Titel oder Position
Jiang arbeitete zuvor bei der Staatsanwaltschaft des Liaohe-Ölfeldes und wurde später zur Staatsanwaltschaft des Bezirks Xinglongtai in der Stadt Panjin, Provinz Liaoning, versetzt, bevor er sein Amt als stellvertretender Direktor der Polizeibehörde der Stadt Panjin antrat.
2009 – Stellvertretender Direktor der Polizeibehörde der Stadt JinzhouAnfang 2017 – Stellvertretender Chefankläger der Staatsanwaltschaft der Stadt JinzhouEnde 2018 – Parteisekretär der Staatsanwaltschaft der Stadt FuxinAnfang 2019 – Chefankläger der Staatsanwaltschaft der Stadt Fuxin2021 – Stellvertretender Sekretär des Komitees für Politik und Recht der Provinz LiaoningDezember 2024 – heute: Parteisekretär der Polizeihochschule Liaoning
Hauptverbrechen
Das Komitee für Politik und Recht ist die höchste Behörde, die die Kontrolle der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) über die öffentliche Sicherheit, die Staatsanwaltschaft, die Justiz und die Staatssicherheit überwacht. Seit die KPCh 1999 mit der Verfolgung von Falun Dafa begann, fungiert das Komitee für Politik und Recht als primäres Kommandosystem für die systematische und institutionalisierte Verfolgung.
Seit Jiang Zhongping 2021 das Amt des stellvertretenden Sekretärs des Komitees für Politik und Recht der Provinz Liaoning übernommen hat, setzt er die Verfolgungspolitik der KPCh, „ihren Ruf zu ruinieren, sie physisch zu zerstören und finanziell zu ruinieren“, aktiv um.
Während seiner Amtszeit setzten das Komitee für Politik und Recht der Provinz Liaoning und das öffentliche Sicherheitssystem fortschrittliche Überwachungsmethoden ein, darunter Abhören, Überwachung, Gesichtserkennung und Big-Data-Tracking, um Falun-Dafa-Praktizierende aufzuspüren. Unter dem Vorwand der „Bekämpfung der organisierten Kriminalität“, der „Aufrechterhaltung der sozialen Stabilität“ und der „Bekämpfung von Sekten“ führte das Komitee für Politik und Recht groß angelegte Verhaftungen von Praktizierenden durch.
Das Komitee für Politik und Recht der Provinz Liaoning nutzte auch staatlich kontrollierte Medien, um Falun Dafa zu diffamieren und zu verleumden und uninformierte Bürger zur Teilnahme an der Verfolgung anzustacheln. Während Jiangs vierjähriger Amtszeit als stellvertretender Sekretär des Komitees für Politik und Recht der Provinz Liaoning gehörte Liaoning durchweg zu den Provinzen mit der schwersten Verfolgung. Mindestens 39 Praktizierende wurden zu Tode verfolgt und fast tausend Praktizierende verhaftet oder schikaniert.
Großangelegte Verhaftungen und Schikanierung von Falun-Dafa-Praktizierenden
Verfolgung im Jahr 2021
Im Jahr 2021 wurden mindestens 501 Praktizierende verhaftet und ihre Wohnungen durchsucht.
Anfang Juni 2021 nahm die Polizei in Dalian mindestens 29 Praktizierende fest und durchsuchte ihre Wohnungen. Davon betroffen war Sun Xiujun, der am 2. Juni gegen 18 Uhr in seiner Wohnung verhaftet wurde. Er wurde am 19. Juli, etwas mehr als einen Monat später, zu Tode gefoltert.
Verfolgung im Jahr 2022
Im Jahr 2022 wurden mindestens 476 Praktizierende in der Provinz Liaoning verhaftet, ihre Wohnungen wurden durchsucht oder sie wurden schikaniert. Fünf Praktizierende sahen sich gezwungen, unterzutauchen. Einige der inhaftierten Praktizierenden wurden später zu Gefängnisstrafen verurteilt.
Verfolgung im Jahr 2023
Im Jahr 2023 wurden mindestens 336 Praktizierende verhaftet, womit die Stadt nach der Provinz Shandong (613), der Provinz Jilin (561) und der Provinz Heilongjiang (366) landesweit an vierter Stelle stand. Darüber hinaus wurden mindestens 114 Praktizierende schikaniert, was landesweit die siebtmeisten Fälle darstellt.
Verfolgung im Jahr 2024
Im Jahr 2024 wurden mindestens 389 Praktizierende verhaftet, wobei die Provinz Liaoning an zweiter Stelle im Land lag, direkt nach der Provinz Jilin (390). Weitere 266 Praktizierende wurden schikaniert, wobei die Provinz Liaoning landesweit den vierten Platz einnahm.
Massenverurteilungen von Falun-Dafa-Praktizierenden
Von 2021 bis 2024 gehörte die Provinz Liaoning zu den beiden Provinzen, die jährlich die meisten Falun-Dafa-Praktizierenden verurteilte.
2021 wurden mindestens 141 Praktizierende verurteilt, wobei die längste Haftstrafe zehn Jahre betrug. Der älteste Praktizierende war 85 Jahre alt, weitere 30 waren über 70 Jahre alt.
2022 wurden 83 Praktizierende verurteilt, wobei der älteste 82 Jahre alt war und die längste Haftstrafe sieben Jahre betrug.
2023 wurden 139 Praktizierende verurteilt, darunter acht Ehepaare. Die längste Haftstrafe betrug elf Jahre. Der älteste Praktizierende war 86 Jahre alt, und mindestens 60 der Verurteilten waren 60 Jahre oder älter.
Im Jahr 2024 wurden weitere 105 Praktizierende rechtswidrig verurteilt.
Artikel veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Redaktion von de.Minghui.org





