Bilanz 2025: Insgesamt 4.803 Falun-Dafa-Praktizierende wegen ihres Glaubens verhaftet oder schikaniert
Im Jahr 2025 gab es insgesamt 4.803 neu gemeldete Fälle von Verhaftung oder Schikane von Falun-Dafa-Praktizierenden. Aufgrund der strengen Informationszensur der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), die es oft unmöglich macht, die Verfolgung zeitnah zu dokumentieren und darüber zu berichten, ereigneten sich einige der gemeldeten Vorfälle bereits vor 2025.
Diese 4.803 Fälle umfassen 2.348 Verhaftungen und 2.455 Schikanierungen. Davon wurden die Wohnungen von 1.306 Praktizierenden durchsucht, 70 Praktizierende wurden in Gehirnwäsche-Einrichtungen gebracht und 34 sahen sich gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen, um weiterer Verfolgung zu entgehen.
Neben Verhaftungen und Schikanen wurden im Jahr 2025 auch 124 Todesfälle infolge von Verfolgung und 751 Verurteilungen bestätigt.
Sechsundzwanzig Jahre nach Beginn der Verfolgung von Falun Dafa gab es vonseiten der KPCh keinerlei Anzeichen dafür, die einzig und allein wegen ihres Glaubens durchgeführte Unterdrückung gesetzestreuer Bürger zu beenden. Jeder Aspekt des Rechts von Falun-Dafa-Praktizierenden auf ein normales Leben ist beeinträchtigt: von der Stellensuche über den Umgang mit Anfeindungen und Missverständnissen vonseiten der eigenen Familie, die von der KP-Propaganda irregeführt wurde, bis hin zur Gefahr, dass ihnen in der Haft ihre Organe entnommen werden.
I. Überblick
A. Verfolgungsfälle im ganzen Land
China besteht aus 22 Provinzen, vier regierungsunmittelbaren Städten (Peking, Tianjin, Shanghai und Chongqing) und fünf autonomen Regionen (Guangxi, Innere Mongolei, Tibet, Xinjiang und Ningxia). Mit Ausnahme von Tibet meldeten alle anderen 30 Gebiete Verhaftungen und Schikanen gegen Falun-Dafa-Praktizierende.
Insbesondere Hebei, eine Provinz, die Peking umschließt, verzeichnete mit insgesamt 886 Fällen (Verhaftungen und Schikanen zusammengerechnet) die meisten Fälle. Auch in Shandong mit 652 und Liaoning mit 512 gemeldeten Fällen war die Verfolgung schwerwiegend. Sieben weitere Regionen registrierten ebenfalls dreistellige Fallzahlen zwischen 130 und 456. Insgesamt sechzehn Regionen verzeichneten zweistellige Fallzahlen zwischen 10 und 95. Die verbleibenden vier Regionen registrierten einstellige Fallzahlen zwischen 1 und 5.
B. Verhaftungen und Schikanen das ganze Jahr über, insbesondere an politisch sensiblen Tagen
Die KPCh ist dafür bekannt, ihre Schikanen gegen Falun-Dafa-Praktizierende im Vorfeld wichtiger politischer Veranstaltungen oder Jahrestage im Zusammenhang mit Falun Dafa zu verstärken. Damit will sie die Praktizierenden einschüchtern und sie davon abhalten, diese Ereignisse zu nutzen, um auf die Verfolgung aufmerksam zu machen. Das chinesische Neujahr 2025 im Januar, die jährlichen politischen Treffen der KPCh im März und die große Militärparade im September bildeten keine Ausnahme.
C. Praktizierende aller Altersgruppen und Gesellschaftsschichten anvisiert
Informationen zum Alter von 1.053 der 4.803 betroffenen Praktizierenden konnten zusammengetragen werden. Darunter befand sich eine Person im Teenageralter, eine über 20, drei über 30, 19 über 40, 82 über 50, 287 über 60, 416 über 70, 236 über 80 und 8 über 90 Jahre.
II. Umfassende Verfolgungspolitik zur Ausrottung von Falun Dafa
Nachdem Jiang Zemin, der damalige Chef des chinesischen kommunistischen Regimes, 1999 die Verfolgung von Falun Gong angeordnet hatte, mobilisierte er das gesamte Land, einschließlich Polizei, Staatsanwaltschaft, Gerichte, Haftanstalten, Schulen und Unternehmen, um seine Ausrottungspolitik gegen Falun-Gong-Praktizierende umzusetzen. Er tat das mit folgenden Worten: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch.“
Jiang gründete die außergerichtliche Organisation „Büro 610“, welche in Zusammenarbeit mit dem bereits bestehenden Komitee für Politik und Recht (ebenfalls eine außergerichtliche Behörde) seine Verfolgungspolitik umsetzen sollte. Beide Institutionen erhielten die Befugnis, die Justiz zu umgehen, und griffen zu exzessiven Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die Verfolgung alle Regierungsebenen durchdrang.
In den vergangenen 26 Jahren waren Falun-Dafa-Praktizierende einem breiten Spektrum an Verfolgungstaktiken ausgesetzt, von massiver Schikane über langjährige Haft bis hin zum Tod. Die KPCh hat die gesamte Gesellschaft gegen die Falun-Gong-Gemeinschaft aufgehetzt, Hass und Diskriminierung geschürt und ihr das Leben in allen Bereichen erschwert.
Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Redaktion von de.minghui.org






